Der Legende nach soll bereits ein Arbeiter am Hofe von Kaiser Tiberius auf die Herstellung von Aluminium gestoßen sein. Der Kaiser hatte Sorge, das neue Metall könne den Gold- und Silberwert schmälern und enthauptete den findigen Arbeiter kurzerhand. So sollte diese Erfindung für die nächsten rund 1800 Jahre, zumindest im europäischen Raum, wieder verloren gehen.
Im chinesischen Raum waren Aluminium-Gegenstände bereits um 300 nach Christus in Gebrauch, wie archäologische Funde erwiesen haben. In Europa gelang die Herstellung von Aluminium erst 1825.
Kommt Aluminium mit Sauerstoff in Berührung, bildet sich auf der Oberfläche eine feine Oxidschicht, die dem Aluminium seine silbergraue, stumpfe Farbe gibt. Diese Schicht hat den Effekt, dass Alu sehr witterungs- und korrosionsbeständig ist.
Alu besitzt also ideale Voraussetzen, um daraus exklusive Gartenmöbel herzustellen. Gartenmöbel aus Aluminium sind durch ihr geringes Eigengewicht äußerst mobil und dieses Material besitzt eine hohe Stabilität. Gartenmöbel aus Alu werden meist in Verbindung mit Materialien wie Geflechten aus Kunststoff, Textilien oder mit Holz angeboten. Gerade letztere Kombination verleiht diesen Möbeln eine sehr edle Optik, so dass sich Alumöbel auch hervorragend für den Wintergartenbereich eignen.
Im Gegensatz zu Kunststoff-Gartenmöbeln, die mit der Zeit doch recht unansehnlich werden, ist die Reinigung von Alu absolut unproblematisch. Ein weiches Tuch und ein paar Tropfen Spülmittel genügen in der Regel. Allerdings ist es ratsam, die Möbel vor der Reinigung vorsichtig abzustauben, damit sich keine Kratzer bilden, wenn man mit dem Tuch darüber wischt.
(TB)