Die Grabpflege ist für viele Angehörige eine tröstliche Pflicht. Das Gestalten der Grabstätte mit Blumen und Pflanzen und die Pflege gibt das Gefühl, dem Verstorbenen noch nahe zu sein. Doch mit den Jahren wird die Grabpflege oftmals eine beschwerlich Pflicht.
Blumen und Pflanzen müssen häufig erneuert werden, und wenn die Angehörigen selbst ein fortgeschrittenes Alter erreicht haben, geht diese Pflicht über die eigenen Kräfte. Übergibt man die Grabpflege einem Gärtner, reißt dieser Posten schnell ein empfindliches Loch ins Portemonnaie. Deshalb ist jeder gut beraten, der sich schon frühzeitig Gedanken um eine ansprechende und dauerhafte Grabgestaltung macht.
Stein und Kies bieten viele Möglichkeiten zur individuellen und es nicht weiter verwunderlich, dass immer mehr Menschen die Grabgestaltung mit Kies für sich entdecken. Diese neue Art der Grabgestaltung erfüllt viele Anforderungen, sie ist pflegeleicht, dauerhaft und wartungsfrei. Der Kies wird in der vorgegeben Form fest gebunden. Dadurch bleibt das Gestaltungskonzept erhalten und die Steine verschmutzen nicht. Es gibt für die Grabgestaltung mit Kies eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, auch eigene Ideen und Vorlagen kann man umsetzen. Allein schon die unterschiedlichen Natursteine, die zur Auswahl stehen, lassen ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild zu.
Für Pflanzen bleibt trotzdem noch Raum. Wenn dies gewünscht wird, werden sie in das Gestaltungskonzept integriert. Entscheidet man sich für eine Grabgestaltung mit Kies, sollte man sich vorher bei der zuständigen Friedhofsverwaltung erkundigen, was deren Richtlinien vorsehen. Denn viele Friedhöfe machen konkrete Vorgaben, wie die Grabgestaltung auszusehen hat und wie groß der Anteil der bepflanzten Flächen sein muss.
(TB)