Ein Hochbeet hat in vielerlei Hinsicht Vorteile: das lästige Bücken während der Gartenarbeit entfällt und auch das Unkrautjäten geht im Stehen schneller von statten.

Der Besitzer eines Hochbeetes wird mit Sicherheit viel Freude an seinem Werk haben, denn neben Blumen und anderen Pflanzen, ist auch die Ernte von diversem Gemüse möglich. Ob Kopf- oder Eissalat, Radieschen, Schnittlauch oder auch Blumenkohl - auf einem gut angelegten Hochbeet wächst und gedeiht so einiges.

Für ein stabiles und solides Hochbeet sollten möglichst imprägnierte Eichen- oder Lärchenbretter verwendet werden, die ungefähr 3-4 cm dick sein sollten. Zum Verschrauben der einzelnen Bretter empfiehlt es sich Edelstahlschrauben zu verwenden, um so Rostablagerungen zu vermeiden. Jeweils an den Ecken werden zur Verstärkung Kanthölzer angebracht, damit das Beet auch einen guten und sicheren Stand hat.

HochbeetFür Hochbeete können aber auch Betonplatten oder Ziegelsteine genutzt werden - der Phantasie und dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die jeweiligen Hochbeete vor dem Befüllen von Erde mit einer Plastikfolie oder einem Glasfaservlies auskleidet werden, damit das Wasser im Hochbeet bleibt und nicht ausschwämmt. Wie hoch und wie breit das jeweilige Hochbeet im Endeffekt ausfallen soll ist jedem selbstüberlassen. Eine gute Richtlinie in der Höhe liegt bei ungefähr 40 cm.

Bevor das Beet nun befüllt werden kann, wäre es sinnvoll den Boden vorher mit Kaninchengitter oder einem ähnlich dichten Material auszulegen. Dies dient dazu unerwünschten Besuch fernzuhalten, da sich die Erde im Hochbeet erwärmt und so ein kuscheliger Ort für Mäuse oder anderen Nagetieren ist.
Jetzt kann mit dem Befüllen des Beetes begonnen werden. Eine gute Grundlage für den Boden ist ein Gemisch aus Humus und Steinen, danach kann mit Kompost oder normaler Erde aufgefüllt werden. Es muss somit gar nicht schwierig sein ein Hochbeet bauen zu können!

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